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  • AutorenbildMarlies Remy

Herr Adino

Aktualisiert: 11. März


Dieser Herr heisst Adino und ist seit ein paar Monaten der Herr unserer Yakherde. Er kommt ursprünglich aus der Tschechei, ist seit 2015 in der Schweiz und kam vom Urnerland nach Jaun.

Er ist nicht ganz grundlos da, er soll nämlich für Nachwuchs sorgen, jedenfalls was seinen Teil anbelangt. Es gibt in der Schweiz rund 60 Yakzüchter die sich im Schweizer Yakzüchterverein organisieren. Die "Yak-Szene" ist also überschaubar, auch wenn sie stetig wächst. Wer züchtet muss wissen, wo die genetischen Abstammungen herkommen, damit keine Inzucht entsteht. So ist es üblich, dass Yakstiere auf Reisen gehen um frisches Blut in andere Herden zu bringen.

Adino gefällt es sehr gut im Büel, wo er sich gerne mit trockenem Brot verwöhnen lässt. Dass ein Natursprung in der Yakherde beobachtet werden kann, ist höchst unwahrscheinlich. Die Yaks lassen sich in dieser Sache sehr viel Zeit und sich selten bis nie in die Karten blicken. Deshalb ist nur bei guter Beobachtung der Tiere zu erahnen, ob eine Yakdame Nachwuchs erwartet. Ein Brunstplan wie bei den Milchkühen gibt es nicht, es herrscht alleine die Natur.

Ob Adino seines Amtes waltet, wird also erst in den nächsten Jahren ersichtlich. Momentan besteht die Yakherde aus 4 Kühen, 1 Kuhkalb, 3 Stierkälber und einem Stier.

Im Hofladen sind übrigens unsere beliebten Yakwürste wieder verfügbar. Wer Yakfleisch versuchen möchte, kann das im Hofladen bereitliegende Bestellformular ausfüllen. Eine seltene Gelgenheit, das Diätfleisch zu versuchen.



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